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lautgebärde

© Reuter-Liehr

 

Behandlungskonzept
Seite 1



Das in jahrelanger praktischer Arbeit mit Legasthenikern entstandene Therapiekonzept von

C.Reuter-Liehr:
„Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung“
 

orientiert sich am normalen Entwicklungsprozess des Schriftspracherwerbs. Diese in seiner Wirksamkeit wissenschaftlich überprüfte therapeutische Behandlungsform baut einen Prozess auf, der erfolgreich die Lese-Rechtschreibstörung beim Kind kompensiert. 

Eine strukturierte und im Schwierigkeitsgrad ansteigende Vorgehensweise, die das strategiegeleitete Lernen in den Mittelpunkt stellt, und der Start an der „Nullfehlergrenze“ ermöglichen es, dem Kind von Anfang an Erfolgserlebnisse zu vermitteln. 

Im ersten Teil der Therapie wird ausschließlich im lautgetreuen Bereich, dem so genannten Phonemstufenaufbau, mit lautanalytisch ausgewähltem Wortmaterial gearbeitet, um den Grundsätzen vom „Leichten zum Schweren“ und „vom Häufigen zum Seltenen“ zu entsprechen. Bei gravierender Ausprägung der Teilleistungsstörung oder einem noch sehr unausgereiften Entwicklungsstand beim Schriftspracherwerb wird im Elementarbereich kleinschrittig gearbeitet. Unter zur Hilfenahme der Lautgebärden kann so die Laut- Buchstaben- Zuordnung als auch die Synthesefähigkeit (die Verbindung der einzelnen Laute zur Silbe) aufgebaut werden.

Bereits mit dem Therapiestart werden die drei wichtigsten Steuerungshilfen, das „Silbenschwingen“ (Tanzschreiten von Wörtern in Silben), das „Mitsprechen“ (synchrones Sprech-Schreiben) und das „Silbenbögenmalen/-lesen“, eingeführt.
Diese körpereigenen und sprachstrukturierenden Steuerungshilfen geben dem Kind die Möglichkeit, seinen Lese- und Schreibvorgang selbst zu kontrollieren. Erst das durchgängige Training und der selbstständige Einsatz führen zur Automatisierung und zum Transfer in die Schule.